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Neujahrsvorsatz

Also einer von vielen halt.

Nachdem ich 2009 mein Langzeitprojekt „Fischdecke“ beendet habe, habe ich mir für 2010 vorgenommen meine zweite Decke (ihr erinnert euch, die mit den Mosaiken) fertig zu stellen.

Immerhin, 19 Quadrate sind schon fertig (am Foto sind es nur 18, aber ich hab ja gestern abend auch noch was getan).

Im Hintergrund: das Schlafzimmer muss hin und wieder auch als Abstellraum herhalten.

Für 2009 hatte ich einige gute Vorsätze, aber keinen davon aufgeschrieben, so habe ich mir nur die beiden gemerkt, die ich geschafft habe zu verwirklichen.

Damals nahm ich mir vor:

– meine Fischdecke fertig zu stellen – done

– so gut ungarisch zu können, dass ich einen einfachen Text lesen und verstehen kann, und/oder mich selbst in einem kurzen Brief halbwegs verständlich ausdrücken kann. Auch das ist einigermassen gelungen.

In den letzten Tagen (ich hatte Ferien, und viel Zeit) habe ich überlegt, was ich mir für 2010 vornehmen könnte, und hier ist das Ergebnis:

– meine Mosaikdecke fertigstellen

– mein erstes Studienjahr POSITIV hinter mich bringen (äußerste Priorität)

– meine ungarischen Verwandten besuchen und nicht mehr Deutsch mit ihnen zu sprechen.

– ein Buch schreiben, oder zumindest damit anzufangen

– meinen Lieblingsautor Carlos Ruiz Zafon auf Spanisch lesen (der Grundstein ist gelegt, ich hab von Herrn Platypus „El Juego del Angel“ – Das Spiel des Engels
zu Weihnachten bekommen)

– Barcelona sehen

– gemeinsam mit einer Freundin einen Martini/Adventmarkt organisieren

– einen kleinen, aber feinen Shop eröffnen

– und dann noch das übliche: mehr Sport, gesünder ernähren, weniger rauchen, weniger Geld ausgeben, mehr lernen, regelmäßiger bloggen, netter sein, meine Kontakte mehr pflegen, usw. usf.

Und um gleich mal dafür zu sorgen, dass ich Punkt zwei schaffe, verziehe ich mich jetzt ins Lernzimmer!

Fischdecke fertig!!!

Kaum zu glauben, aber tatsächlich wahr!

Während heute nachmittag im Fernsehen „Über kurz oder lang“ und „Bridget Jones liefen, habe ich so ganz nebenbei mein Langzeitprojekt beendet.

Das sind nur die Fäden von heute….

fischdecke1

Die fertige Decke ist riesig und wunderbar bunt….

fischdecke2

… und lässt sich in ihrer ganzen Pracht leider gar nicht so richtig einfangen.

fischdecke

476 Fische, alle handgestrickt (der Großteil von mir, ein nicht unbeträchtlicher Teil von meiner Mama)

und alles per Hand zusammenge- und vernäht.

fischdecke3

Insgesamt war ich mit dieser Decke an die drei Jahre beschäftigt, seit Sommer 2006. Mal mehr, mal weniger…

fischdecke4

Jetzt dürfen die Fische aber erst mal zurück zu ihrem Element und eine Runde in der Waschmaschine drehen.

Und ich? Ich darf mir wirklich stolz und zufrieden auf die Schulter klopfen, auf eure begeisterten Kommentare warten *g* und mich vielleicht im Pub belohnen.

Mal sehen, was der Mann von der Idee hält.

 

 

Freitag nachmittage…

…eignen  sich bestens dazu, das Bad zu putzen, ein paar Vokabeln zu lernen und unzählige Fäden am längst fertigen Pullover zu vernähen.

Voila!

pulli

Pullover aus Sockenwollresten, die zweite!

Anprobiert und für gut befunden…

Huch…

… schon wieder Mittwoch. Diese Woche fliegt nur so dahin. Der Urlaub nähert sich mit Riesenschritten. Aber vorher gibt es hier noch einiges zu erledigen.

Zum ersten hat Witchym mich, bzw. meinen Blog ausgezeichnet, und zwar hiermit:

Dafür ein herzliches Dankeschön! Ich freue mich ja immer, wenn jemand bei solchen Aktionen an mich denkt, weil es unter anderem (neben euren lieben Kommentaren, die mich ständig erfreuen) ein Zeichen für mich ist, dass dieser Blog nicht ganz umsonst ist, und das motiviert zum Weitermachen!

Da ich selber erst vor kurzem einen ähnlichen Award weitergereicht habe, und sich an meiner Meinung dazu nicht viel geändert hat, werde ich diesen aber nicht wirklich weiterreichen.

Ich möchte aber eine Person in diesem Zusammenhang speziell erwähnen, nämlich Frau Blasebalg. Dafür, dass sie sich ständig neue Mittwochsaktionen ausdenkt, und wenn schon die Idee nicht aus ihren eigenen Gehirnwindungen stammt, dann dafür, dass sie jeden Mittwoch dran denkt, und das Ganze auf die Beine stellt. Den Gedanken finde ich toll, man sieht, wie viel verschiedene Beiträge zu einem einzigen Thema entstehen können, und wie verschieden die Leute denken… Soviel dazu!

Ausserdem sind letztes Wochenende auch die Kanadasocken für die Eltern der kleinen Ruthie fertig geworden. Die haben im Rucksack wohl grade noch Platz. Und sind so schön klischeebehaftet, blau für ihn, rot für sie…

Hier noch mal das „Gesamtkunstwerk“…

Frau Wollball, fällt dir was auf? 😉

Beweisführung

Da es ja in letzter Zeit einige unter euch gab, die mich schon verdächtigten, einen schwanzlosen mutierten Elefanten erschafft zu haben, hier der Beweis, dass dem nicht so ist.

Alles da, wo es hingehört. Ein bisschen mickrig vielleicht, okay, aber vorhanden!

Da ich die Fischproduktion momentan ausgelagert habe, hab ich auch wieder Zeit ein paar andere Sachen zu machen, und das muss ich auch. In drei Wochen fahren wir nach Kanada und da es dort ganz bestimmt auch kalte Winter gibt, eignet sich wohl nichts besser als Mitbringsel, als warme Socken, handmade in Austria.

Erstmal sind nur die fürs Töchterlein fertig:

Aber da es ja in erster Linie deren Eltern sind, die uns aufnehmen werden, kriegen die natürlich auch noch welche.

Elefantenbaby

Ein  Zwischendurchprojekt, so als Abwechslung zu den ganzen Fischen und Mosaiken ist letzte Woche auch entstanden.

Ein kleiner Elefantenjunge, absolut zum Knuddeln, wie ich finde.

Hier noch mal von vorne:

Die Gratis Anleitung dazu gibt es hier, allerdings auf Englisch.

Ich habe anstatt mit vielen bunten Resten Streifen zu stricken, einfach einen Rest selbstmusternde Wolle genommen, und das Ergebnis kann sich durchaus auch sehen lassen, wie ich finde.

Heute scheint sich übrigens zum ersten Mal an diesem nassen, kalten Wochenende die Sonne ein wenig durchzusetzen. Also genießt den Restsonntag noch!

Noch zwei

Das geht ja richtig schön dahin.

Auf besonderen Wunsch von Angelika hab ich die neuen Quadrate heute auch mal von hinten fotografiert.

Durch die Hebemaschen-Technik hat man keine Spannfäden, sondern alles ist schön glatt!