Archiv der Kategorie: ebenfalls selbstgemacht

Zeit für…

… ein neues Hobby?

Ich weiß es nicht, aber ich habe es gestern im Einkaufszentrum nicht geschafft an der bunten Fimo-Masse einfach so vorbei zu gehen.

Fimo hat ja gewisse Ähnlichkeiten mit Plastillin und ich hatte es ehrlich gesagt auch als Kinderspielzeug in Erinnerung, bis ich letztens bei einer Studienkollegin wirklich schöne Perlen und Schmuckstücke gesehen habe, die eben aus dieser Masse gefertigt wurden.

Mein Ergebnis von gestern nachmittag:

Durchaus noch zu verbessern, aber für den ersten Versuch schon mal nicht so schlecht.

Und hat Spass gemacht.

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Heute mal nichts gestricktes

Mein kreatives Schwesterlein hat mir unter anderem letzte Weihnachten einen von ihr geleiteten Privatmalkurs geschenkt (von mir bekam sie einen Sockenstrickkurs, aber das ist eine andere Geschichte), und dieser wurde am letzten langen Wochenende gemeinsam mit der besten Freundin und Moritzmama Silvia eingelöst. (Wow, was für ein schöner, langer Satz das geworden ist.)

Nun, Schwesterlein malte ein Lavendelfeld, das jetzt irgendwo in der Firma meiner Eltern hängt (nehm ich mal an), Silvia entschied sich für einen Akt, der irgendwann mal im neuen Schlafzimmer des neuen Hauses überm neuen Bett hängen wird, und ich, da unerfahren mit Acrylmalerei wählte ein abstraktes Motiv, nämlich dieses hier.

Es handelt sich dabei um 12 kleine Bilder vom Format 20×20, die alle mehr gespachtelt und weniger gemalt wurden, und die sehr viel Freiheiten für kleine Patzer die eigene Kreativität liessen. Dank Herrn Platypus hängen sie sogar halbwegs gerade, damit wär ich bestimmt restlos überfordert gewesen. Wahrscheinlich hätt ich sie einfach schief aufgehängt, und hinterher behauptet, das gehört so…

Darstellen sollen sie übrigens die zwölf Monate eines Jahres, ich persönlich finde ja Juni und Juli am besten gelungen.

Gemalt Gespachtelt habe ich nach einer Vorlage aus dem Buch Das ultimative Keilrahmen-Buch ebenfalls ein schwesterliches Weihnachtsgeschenk.

Ich denke ich werde sicher noch mehr Bilder malen, jetzt wo ich weiß wie einfach es ist, und wie viel Spaß es machen kann.

Neue Kategorie

Aus aktuellem Anlass eröffne ich hier und heute eine neue Kategorie die da heißt „ebenfalls selbstgemacht“ und die mir schon länger im Kopf herumschwirrt.

Der Grund dafür ist der, dass es in meinem Umfeld einen Haufen talentierte Leute gibt, die einen Haufen schöner Sachen aus den verschiedensten Materialien herstellen und das will ich euch nicht vorenthalten. Ein weiterer Grund ist der, dass ich vielleicht mal eine unproduktive Phase habe und dass ich dann trotzdem weiterbloggen kann, indem ich mich einfach mit fremden Federn schmücke…

Ich beginne mit dem ältesten Mitglied meiner Familie, meinem Opa. Mein Opa hatte seit ich mich erinnern kann schon immer ein kreatives Hobby. Vor über zwanzig Jahren als ich noch sehr klein war, bemalte er mit Begeisterung und sehr kunstvoll ausgeblasene Ostereier mit einer spitzen Feder oder hauchdünnen Finelinern. Wie praktisch, dass meine Oma immer schon eine fleissige Bäckerin war und den Inhalt der Eier stets gut gebrauchen konnte. Ansonsten wäre dieses Hobby für Opa bestimmt unausführbar gewesen, sparsam wie er war kratzte er oft sogar die Tusche von einem seiner Meinung nach nicht so schönen Ei und bemalte es neu, anstatt es einfach wegzuwerfen.

Etwas später folgte dann die Hinterglasmalerei, womit er nicht ganz so saisongebunden war, und bald schon schmückten unzählige Bilder von Blumen oder Heiligen die Wände im großelterlichen Wohnzimmer, Schlafzimmer und sogar in der Küche. Auch hier war es so, dass Bilder die nicht gefielen sorgfältig vom Glas entfernt und neu angefertigt wurden.

Vor Jahren dann entdeckte mein Opa die Kunst des Kerzen verzierens und dabei ist er auch bis heute geblieben.  Ich kann nicht sagen, wieviele Kerzen er bisher schon gemacht hat, aber es waren viele, sehr viele. Jedes Jahr fertigt er die Osterkerze für die örtliche Kirche, und das obwohl er Auftragsarbeiten ja nicht so  wahnsinnig gerne hat. Auch verkauft er seine Kunststücke nur äusserst ungern, weiß nie so recht was er dafür verlangen kann, und verschenkt sie im Endeffekt dann meistens um ein Taschengeld, wenn überhaupt.

Ich selber habe ja nur eine kleine Auswahl davon bei mir zuhause, aber diese möchte ich euch gerne zeigen:

Immer sehr beliebt: Rosen in 3D, links im Bild.

Jedes Jahr zu Ostern darf ich mir ein verziertes Osterei aussuchen, und es lässt sich leicht erkennen, dass mein Geschmack sich über die Jahre nicht wirklich geändert hat. 🙂

Und last but not least: Unsere wunderschöne Hochzeitskerze. Diese hat zwar größtenteils Herr Platypus selber gemacht, allerdings mit tatkräftiger Unterstützung und vielen Ratschlägen.

Achja, und der aktuelle Anlass? Ein freudiger. Mein kreativer Opa ist heute 84 Jahre alt geworden!