Neue Bücher

Nachdem hier produktionstechnisch schon eine Weile nichts mehr geht (und ich kann es nicht mehr wirklich auf das Wetter schieben, denn es hat schon wieder etwas abgekühlt heute) nutze ich die gewonnene Zeit wenigstens zum Lesen und kann euch heute gleich drei frisch ausgelesene Bücher vorstellen.
Zum einen

Attic von Douglas Preston und Lincoln Child

Zum Inhalt: New York wird von einer Serie grauenhafter Morde an Obdachlosen heimgesucht. Das Geheimnis kommt aus der Tiefe: „Devil’s Attic“, Dachboden des Teufels, heißt das Tunnelsystem unter den Straßen der Stadt.
Ein Thriller an der Grenze zwischen Alptraum und Wirklichkeit.
Hm. Ich weiß nicht so recht, was ich sagen soll. Ich habe von den beiden Autoren vor ein paar Jahren drei Bücher gelesen, die mich alle drei von Anfang bis Ende gefesselt und begeistert haben. (Das waren

Riptide

und Ritual. Höhle des Schreckens

Seitdem hat aber keiner der anderen Thriller des Erfolgsduos bei mir je wieder so einschlagen können, egal ob von den älteren wie dieses hier, oder von den neueren.
Ich kann allerdings nicht sagen, ob das einfach nur daran liegt, dass sich mein Geschmack über die letzten vier Jahre verändert hat, oder ob tatsächlich die ersten drei Bücher, die ich erwischt hatte, die besten waren.
Die positiven Seiten zu Attic: Wie gewohnt schaffen die beiden Autoren es, Spannung aufzubauen und den größten Teil des Buches über auch zu halten.
Ebenfalls gewohnt sind die verschwommenen Grenzen zwischen Wissenschaft und Mystery. Wie die anderen mir bekannten Bücher erzählt auch dieses hier eine Geschichte, die so auf dieser Erde bestimmt noch nie passiert ist, die aber eventuell  passieren könnte. Wag ich halt jetzt mal ohne besseres Wissen zu behaupten.
Und ein ganz großes Plus: Special Agent Aloysius Pendergast. Einer meiner liebsten FBI-Agenten. *g*
Die negativen Seiten: Ab der Hälfte wird die Story etwas skurril, und dagegen hab ich im Prinzip nichts, ganz im Gegenteil, hier allerdings glaube ich nicht, dass es von den Autoren gewollt war, was das Ganze ein wenig ins Lächerliche abrutschen lässt.
Ein bisschen gestört hat mich auch, dass das Buch sehr auf seinem Vorgänger Relic. Museum der Angst aufbaute, was ich nicht wusste (gut, mein Fehler) und dass ich mir dieses praktisch jetzt sparen kann, da der Clou in Attic noch einmal komplett aufgelöst wurde. (Ich bin mir ja gar nicht mal mehr sicher, ob das jetzt so ein großer Nachteil ist.)
Momentan muss ich sagen, dass dies  wohl (zumindest für längere Zeit) mein letztes Buch dieser, meiner einstigen Lieblingsautoren, war. Ich bin natürlich gern bereit, mich eines besseren belehren zu lassen. 😉
Danach habe ich wieder einmal einen richtig alten Schmöker hervorgeholt, nämlich Erich Kästners Kästner für Kinder und daraus habe ich bereits die beiden Geschichten „Emil und die Detektive“ und „Emil und die drei Zwillinge“ gelesen.
Dazu brauche ich glaub ich nicht viel zu sagen. Ich mochte Kästner als Kind und ich mag ihn auch heute noch, auch wenn ich seine Geschichten heute natürlich mit anderen Augen lese.

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