Platypus

Beiträge vom Oktober 2008

Extrem schön und unglaublich gut

Oktober 29, 2008 · 1 Kommentar

fand ich dieses Buch von Jonathan Safran Foer.

Zum Inhalt: Nachdem Oskars Vater bei den Anschlägen auf das WTC am 11.9.01 ums Leben kommt, ist für den neunjährigen verständlicherweise nichts mehr so, wie es vorher einmal war.  

Als er wenig später im Zimmer seines Vaters eine Vase mit einem geheimnisvollen Schlüssel findet, macht Oskar sich auf die Suche nach dem passenden Schloss dazu. Seine Reise führt ihn kreuz und quer durch New York (hauptsächlich zu Fuß, da er öffentliche Verkehrsmittel meidet), vielen skurrilen, liebenswerten, verrückten und interessanten Persönlichkeiten darf er dabei begegnen.

Parallel dazu wird in Briefform die Geschichte von Oskars Großvater erzählt, der eines Tages, noch vor der Geburt von Oskars Vater einfach verschwunden und nie mehr aufgetaucht ist. All diese Briefe sind adressiert an „mein ungeborenes Kind“.

An diesem Buch haben mich mehrere Dinge begeistert. Zum einen der Charakter des  Oskar Schell, absolut überzogen und dennoch wunderbar nachvollziehbar dargestellt. 

Die Geschichte an sich, die in einem locker-flockigem, fast witzigen Ton geschrieben ist, und dabei doch immer diesen traurigen Unterton mitschwingen lässt.

Die Aufmachung des gesamten Buches: leere Seiten, viele schwarz-weiß Fotografien, mit Rotstift korrigierte Texte, und vieles mehr.  

Für mich fast 400 Seiten absoluter Lesegenuss, und eines der Bücher, die einem auch nach dem Lesen noch länger in Erinnerung bleiben.

Lieblingszitat daraus: „Life is scarier than Death“ – hat doch was Wahres, oder?

Ähnlichkeiten habe ich unter anderem zu Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
entdecken können, da auch diese Geschichte aus Sicht eines etwas anderem (in diesem Fall autistischem), aber nicht weniger liebenswertem Jungen erzählt wird, aber auch zu Der Schatten des Windes, weil auch hier ein Junge durch eine Stadt zieht (in diesem Fall Barcelona), auf der Suche nach einer Lösung zu seinem ganz persönlichen Rätsel.

Bitte, bitte, mehr solche Bücher!

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Hallo von der Couch!

Oktober 27, 2008 · Kommentar schreiben

Ich mal wieder! Ja, kaum zu glauben, aber mich gibt es noch. Und da ich ein kleines Luxuskindchen bin, kann ich mittlerweile von meinem Lieblingsplatz auf der Couch bloggen und Grüße in die Welt versenden. Ich hab mir nämlich mein eigenes, kleines aber feines Notebook gekauft, und muss jetzt nicht mehr am Firmenlaptop des Herrn Platypus werkeln. FREIHEIT!! ;-)

Erstmal das Bild der versprochenen Jean Greenhowe Hefte, hier bittesehr:

Das sind die letzten beiden die ich (vorerst) noch haben wollte, hiermit ist meine persönliche Sammlung erstmal vollständig.

Am Wochenende sind ausserdem Socken fertig geworden (neben der ein oder anderen kleinigkeit), und die darf ich sogar öffentlich zur Schau stellen. Sind zwar auch schon für Weihnachten, aber ich bin ziemlich sicher, dass der Empfänger nicht von der Existenz dieses Blogs weiß.

Ein bisschen dunkel zwar, aber erkennbar!

Morgen kommt übrigens meine Arbeitskollegin zu mir und lässt sich zeigen, wie man Socken strickt. Na, ich bin ja schon mal gespannt, ob wir das hinkriegen.

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Selber ein Ei gelegt…

Oktober 21, 2008 · 3 Kommentare

…. hab ich mir wohl mit der Teilnahme am Adventwichteln. Denn dadurch kann ich jetzt gar nichts mehr bloggen, weil alles was ich im Moment so produziere entweder schon für Weihnachten ist, oder für mein Wichtelkind, oder für einen der anderen beiden Adventkalender die ich produziere.

Macht aber grossen Spass.

Heute sind ausserdem zwei neue Jean Greenhowe Hefte angekommen, aber die zeige ich euch morgen erst. Damit dürfte meine Sammlung dann schön langsam vollständig sein.

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Ich muss verrückt sein…

Oktober 9, 2008 · 4 Kommentare

… warum sonst hätte ich mich bei ihr zum Adventswichteln anmelden sollen?

Das wäre dann in Summe der dritte Adventskalender, den ich heuer bastle, Gottseidank hab ich schon ein wenig Übung darin *g*

Und ich freu mich schon sehr, sehr drauf, für mich ist es immerhin das erste Wichteln dieser Art, an dem ich teilnehme! Haben nicht von euch auch noch ein paar Leute Lust?

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Kanada in Bildern, Teil 1

Oktober 6, 2008 · 4 Kommentare

Die Niagarafälle mal ausnahmsweise nicht in gewohnter Manier, sondern von einem anderen Blickwinkel. Auch nicht unspannend, wie ich finde.

Kleine Spielerei während einer Wanderung. Die kanadische Flagge – Natur pur!

Mitte September im Algonquin National Park in Ontario. Hier spielt es bereits alle Farben.

Ebenfalls Algonquin. Fast schon wieder ein bisschen mystisch, oder?

Wie der Titel schon vermuten lässt, folgen noch mehr Bilder, aber alles schön der Reihe nach…

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Back to life – back to reality *summ*

Oktober 4, 2008 · 5 Kommentare

Hallo ihr Lieben, hier bin ich wieder!

Noch ein bisschen neben der Spur, aber was macht das schon? Die dritte Ladung Wäsche dreht gerade ihre Runden in der Maschine, die Fotos sind bereits auf der Festplatte und müssen nur noch durchgesehen werden und ich blogge wieder!

Heute zeige ich euch erstmal, was ich mir aus Kanada so alles mitgebracht habe :-)

Zwei Jean Greenhowe Hefte, nämlich „Knitted Hedgehogs“ und „Bazaar Knits“. Leider nicht ganz die Ausbeute, die ich mir erhofft habe, aber die Auswahl war nicht allzu groß und teilweise auch schon nicht mehr viel billiger, als wenn ich von hier aus bei ebay einkaufe.

Dann natürlich, wie immer, Bücher!

Life of Pi oder Schiffbruch mit Tiger wie es in der deutschen Übersetzung heißt, stand schon lange auf meiner Wunschliste, und dann stelle ich auch noch fest, dass es von einem kanadischen Autor ist. Was will man mehr?

Extremely Loud & Incredibly Close , auch so ein Buch, um das ich schon ewig herumschleiche. Zwar kein kanadischer Autor, aber das macht nichts. Immerhin, mit einem einzelnen Buch geh ich so ungern aus dem Geschäft *g*.

Und zu guter Letzt noch How to Be a Canadian. Damit hab ich sogar schon angefangen und ich finde es nur zum Schreien. Was Bücher betrifft bin ich ja normalerweise eher mehr der Schmunzeltyp, aber bei dem hier hab ich schon auf den ersten paar Seiten Tränen gelacht. Jedem, der Kanada kennt, oder der vorhat, demnächst mal hinzufahren, sei dieses Werk wärmstens ans Herz gelegt! Ehrenwort!

Und dann, ganz ehrlich, hätte ich diesem Blick etwa widerstehen können? Ich meine, ich stand da am Flughafen und hatte noch einen Zehndollarschein in der Tasche, und wer will schon einen Zehndollarschein, der hier bei uns sowieso wertlos ist, mit nach Hause nehmen, wenn er die Möglichkeit hat, ihn gegen dieses Grinsen einzutauschen?

Achja, und bevor da ein paar aufmerksame Beobachter feststellen, dass der Bär keine Ohren hat – falsch! Er hat Ohren, nur sind die eben klein, und ungünstig positioniert, und wieder mal schlecht fotografiert – aber vorhanden!

So, und jetzt freu ich mich erstmal auf die Badewanne, wenn Herr Platypus endlich mal wieder rauskommt. …

Kategorien: Unterwegs